Human Design System

Die Formel

Für praktische Zwecke können wir uns das Human Design System als eine Formel vorstellen, die zu einer bildhaften und logisch strukturierten Darstellung des gesamten Wesens eines Menschen führt. Wenn Sie sich für die Formel selbst, Ihre Entstehung und Ihre Komponenten interessieren, dann möchte ich Ihnen die Lektüre meines ersten Buches zum HDS empfehlen (Peter Schöber, Das Human Design System – Die Zentren) in dem genau diese Thematik ausführlich und allgemein verständlich dargestellt ist.

Die Körpergraphik

Hier geht es mir mehr um die praktischen Möglichkeiten in der Anwendung des HDS. Die bildhafte und logisch strukturierte Darstellung des Wesens eines Menschen erfolgt durch die Erstellung der persönlichen Körpergraphik. Diese bildet eine Landkarte für das Verständnis des jeweiligen Menschen und beinhaltet eine beeindruckende Fülle an Informationen. Das allgemeine Schema dieser Körpergraphik sieht folgendermaßen aus:


Sobald wir von einer Landkarte sprechen, muss die Frage gestellt werden: Was stellt diese Landkarte genau dar?

Betrachten wir als Beispiel eine konkrete Körpergraphik, in diesem Fall die Körpergraphik von Albert Einstein.

 
Anders als im ersten Bild erkennen wir hier sofort zwei Bereiche, nämlich das, was da ist (alles färbig Eingezeichnete, das sog. Definierte) und das, was nicht da ist (alles weiß Gebliebene, das sog. Offene). Das Eingezeichnete steht für jene in uns festgelegten Eigenschaften, die unsere Einmaligkeit beschreiben, also das, was uns von anderen Menschen unterscheidet, unsere Charakteristik.

Die weißen Bereiche beschreiben, was nicht in uns festgelegt ist und wo wir von außen konditioniert werden. In diesen offenen Bereichen nehmen wir also auf, was uns umgibt.

Beide Seiten sind wertvolle Teile unserer Ganzheit, keine ist besser oder schlechter als die andere – sie funktionieren lediglich auf unterschiedliche Weise.

Die entscheidende Frage

Die wichtigste Frage im Leben jedes Menschen lautet aber: wie treffe ich meine Entscheidungen? Denn letztlich ist Leben eine endlose Kette kleiner und großer Entscheidungen.

An diesem Punkt wird der Unterschied zwischen dem Definierten und dem Offenen wesentlich. Geben wir nämlich der Offenheit Autorität – was leider der Normalfall ist – treffen wir jene Entscheidungen, die dem Durchschnitt unserer Umgebung entsprechen. Damit bekommen wir dann auch das Übliche – nämlich das durchschnittliche Leben unserer Umgebung, ein Leben im Einheitsbrei.

Folgen wir aber den speziellen in uns angelegten Eigenschaften – dem Definierten – dann treffen wir jene Entscheidungen, die unserer Einmaligkeit entsprechen. Geschieht dies über eine längere Zeit hinweg, dann entsteht aus dieser Kette uns entsprechender Entscheidungen jenes einmalige Leben, das im wahrsten Sinne des Wortes unser Geburtsrecht ist.

Sie können sich nur selbst überzeugen

Das für mich Schönste daran ist: niemand muss es glauben! Es geht nicht um (mentale) Zustimmung oder Ablehnung, es geht nicht um Glauben oder Nicht-Glauben. Die sich aus der Körpergraphik ergebende Vorgangsweise ist praktisch, alltagsbezogen und sofort anwendbar.


Human Design dient letztlich einem großen Zweck: Menschen in die Lage zu versetzen, ihre eigenen Entscheidungen zu treffen, ihre eigene Autorität zu sein und ihr eigenes Leben zu leben. In dieser grundlegenden Integrität liegt eine tiefe Erfüllung jenseits äußerer Umstände.

Ernsthaftigkeit

Human Design ist keine „Wunderpille“ etwa nach dem Motto: bezahle einen bestimmten Betrag und dann bist Du erleuchtet oder immer glücklich. Das praktische Experiment im eigenen Leben benötigt Zeit und persönliches Engagement. Aber jene Veränderungen, die sich aus der Anwendung der persönlichen Strategie ergeben, sind unumkehrbar und wohltuend. Aus diesem positiven Feedback entsteht das nötige Durchhaltevermögen, das nach und nach aus dem Einheitsbrei herausführt.

Der erste Schritt

Der erste Schritt zum persönlichen Experiment ist das sog. Grundreading. Dabei wird Ihre persönliche Körpergraphik „gelesen“.

Dabei beginnen wir mit den „schlechten Nachrichten“: wir untersuchen, welche typischen Fallen sich aus der jeweiligen Offenheit ergeben.
Im zweiten Teil des Readings wenden wir uns dann jener für Sie gültigen Strategie zu, die zu korrekten Entscheidungen führt und das positive Potential der Offenheit zugänglich macht.
Im dritten Abschnitt besprechen wir bestimmte festgelegte Qualitäten im Detail und gewinnen dadurch ein Bild jener einmaligen Möglichkeiten, die sich entfalten werden, wenn Sie ihre eigenen Entscheidungen treffen.

Der zweite Schritt

Der zweite Schritt besteht aus Ihrem eigenen Experiment. Sie werden beginnen, jene Behauptungen, die ich bei Ihrem Reading aufgestellt habe, zu überprüfen. Manches werden Sie sofort (wieder)erkennen, anderes mag Ihnen anfänglich fremd oder ungewöhnlich erscheinen. Dieses persönliche Experiment wird am besten im Geiste neutraler Wissenschaftlichkeit durchgeführt. Sie gestatten sich einfach herauszufinden, ob es funktioniert oder nicht. Dabei eventuell auftretende Fragen können Sie gerne per email an mich richten – ich werde sie im Rahmen meiner zeitlichen Möglichkeiten gerne und kostenlos beantworten.

Hat es schon funktioniert?

Als Human Design Analytiker und Lehrer der ersten Stunde konnte ich erleben, dass es nicht nur bei mir persönlich funktioniert hat, sondern auch bei sehr vielen anderen Menschen und zwar unabhängig von Alter, Geschlecht oder Nationalität. Einen kleinen Querschnitt dazu finden Sie im Menüpunkt Feedback.

Bestellung und Abwicklung

Alle Detailinformationen zur Abwicklung und die Möglichkeit zur Bestellung finden Sie unter Menüpunkt Analysen.

Weitere Informationen

Finden Sie als kostenlose Downloads unter dem Menüpunkt Service.

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